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Gemeinschaftsjagden im Herbst

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Der Herbst hat Einzug gehalten und ab Anfang Oktober ist auch die Schrotjagd auf weibliches Rehwild wieder erlaubt. Um den Wildbestand auf einer, dem Lebensraum angepassten Höhe halten zu können, sind die Jagdgesellschaften verpflichten eine minimale Abschusszahl zu erfüllen. Damit dieses Ziel in den verbleibenden Monaten des Jahres erreichen werden kann, werden Gemeinschaftsjagden organisiert. Dabei werden die Tiere beunruhigt, damit sie ihre Tagesverstecke verlassen und in andere Waldgebiete ziehen. Derweilen hoffen die verteilten Jäger, dass dadurch ein passendes Stück in ihren Schussbereich kommt, damit sie dieses mit einem gezielten, sicheren Schuss erlegen zu können.

Ein spezielles Augenmerk gilt dabei neben dem Rehwild auch der Reduktion von Wildschweinen, deren Zahl sich in den vergangenen Jahren stetig erhöht hat. Sie verursachen auch im Zurzibiet grosse Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen.

Damit die Waldbesucher wissen, dass eine Jagd stattfindet, sind die Jagdgesellschaften bemüht dies an neuralgischen Punkten mit Hilfe von Hinweistafeln anzuzeigen.

Jagd ist aber nicht nur ein lenkender Eingriff in die Wildbestände, sondern auch die sinnvolle Gewinnung eines hochwertigen und vollbiologischen Lebensmittels.

Die Jägerschaft dankt der Bevölkerung für das Verständnis und wünschte allen einen sonnigen, bunten Herbst.

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