Wildfleisch ist nicht nur ökologischer, sondern auch gesünder als normales Fleisch. Wild lebende Tiere lagern Fett hauptsächlich für den Winter an. Im Vergleich zu Fleisch aus der Massentierhaltung setzt sich das Fett nicht im Fleisch ab. Daher ist es besonders fettarm, cholesterinfrei und enthält mehr Eisen. Die vielen Omega-3-Fettsäuren im Fleisch können außerdem als Mittel gegen Arthroseschmerzen eingesetzt werden.
Fleisch von Wildtieren aus freier Wildbahn ist frei von Kraftfutter, Medikamenten und künstlichen Hormonen. Auch in Bezug auf den Vitamingehalt überzeugt es: Der Gehalt an Vitamin B5 und B2 ist deutlich höher als in Rind- und Schweinefleisch.
Bei der Jagd werden Tiere mit bleifreier oder bleihaltiger Munition erlegt. Diese kann auch in jene Fleischstücke eindringen, die man eigentlich verwerten möchte. Ist das gefährlich?
Bei einer sorgfältigen Jagd mit entsprechenden Schussentfernungen sollten die Kugeln, auch bei einem Schrotschuss, nicht ins wertvolle Wildfleisch gelangen. Zudem untersucht der Metzger/Verwerter das Fleisch gründlich auf Bleispuren und entfernt diese gegebenenfalls. Eine gesundheitliche Gefährdung wäre nur dann zu erwarten, wenn man in sehr großen Mengen belastetes Fleisch konsumieren würde.
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